T1-Countdown: Ferngesteuertes Putzen 9.Okt.2010
Passend zum Produkt-Review Gestern:
2… EvilMadScientist putzen ferngesteuert
1… Poolreiniger und Beckengrundreiniger
0! Bis Morgen
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Die Konstruktion ist sehr einfach: Eine Kugel mit Unwuchtsmotor rollt in einem Plastikgestell, an dem ein Staubtuch-Ring befestigt wurde.
Kann die Kugel nicht weiterrollen, wuchtet das Gewicht sie in eine andere Lage und der Putzteufel setzt die Fahrt in eine andere Richtung fort.
Weitere Infos und Bezugsquellen (ca. 13-14 Euro) gibt es in meinem Blog auf Wap.cc. Bei diesem Produkt handelt es sich um so etwas ähnliches wie der “RoboMop” Version 1, der ohne Zeitschalter auskommt.
Das ganze funktioniert erstaunlicht gut!
Haare, Staub und kleinere Krümel nimmt der Roboter auf. Gröberes wird in die Ecke gerollt und kann per Hand weggesaugt/gewischt werden. Erstaunlich dass der Roboter durch das Zufallsprinzip überall hinkommt. Bereits nach einer Stunde wardas Wohnzimmer “erkundet”: Unter der Couch, Sideboard und dem Esstisch war alles sauber. Einer der Shops gibt für 40qm 2 Stunden an, um eine 97% Abdeckung zu erreichen. Da selbst der Billigakku beim beachten der Ladehinweise 3 Stunden durchhält, ist das auch realistisch.
Wichtig:
1- Transportbolzen vor dem Betrieb ziehen, sonst kann der Ball nicht rotieren und der Motor nimmt eventuell Schaden.
2- Ladezeit nicht überschreiten oder Akku entnehmen und in einem richtigem Ladegerät aufladen.
3- Wasser mag der kleine nicht; In der Küche verteilt er Wassertropfen unter dem Händehandtuch und Schmutz bleibt darin liegen.
4- Von Haustieren fernhalten.
Die Kugel Erinnert stark an “Weazle Ball” (Youtube-Link), der sogar patentiert ist (siehe http://www.ideas21.co.uk/articles/20080305).
Fazit: Witziges Gadget, und für derzeit ca. 13 Euro bezahlbar. Als Egänzung zum Putzen und Saugen sinnvoll. Tücher gibt es in Fernost für ca. 10-15 Cent das Stück, oder man kann Tücher aus der Drogerie zuschneiden.
Natürlich gibt es auch teurere Geräte, die tatsächlich Roboter sind, den Raum erfassen und in eine Ladestation fahren, aber selbst die einfacheren kosten 300 Euro aufwärts und eleminieren leider immer noch nicht die manuelle Hausarbeit.
Zu guter Letzt noch ein paar Bilder:
Obwohl seit 2008 die Firmen und Händler zustimmten, Kinderarbeit zu unterbinden, ist es dem Bericht nach immer noch Alltag.
Eine versteckte Kamera der Reportage bringt es zu Tage: Für 230 Euro kann man ein Kind “kaufen”, und für sich arbeiten lassen.
Die Firmen gehen auf die Beweise nicht näher ein.
Lasst euch die Schokolade schmecken.
Wer noch mehr Langeweile hat, kann ja mal auf Wap.cc vorbeischauen.
Wer sich für Statistiken interessiert, kann bei den folgenden Seiten beispielsweise herrausfinden, welche Zahlenkombinationen beim Lotto häufger vorkommen als andere;
http://www.dielottozahlende.net/lotto/6aus49/statistiken.html
http://www.tipptreffer.de/lotto/lottolangfrist.htm
Reich werden kann man mit solchen Analysen jedoch nicht. Die Abweichungen sind minimalst; So kommt eine Zahl nach tausend Ziehungen vielleicht ein paar mal öfter vor, als eine Andere.
Auch auf Zahlen zu Wetten, die lange nicht mehr kamen, ist nur bedingt sinnvoll.
Am besten ist es einfach, man wettet NICHT auf Geburtsdaten, Zahlenreihen und Co., da dies häufige Kombinationen sind, und sich die Gewinnausschüttung so auf viele Personen verteilt.
1999 gab es beispielsweise die Zahlenreihe 23456, so dass hunderttausende sich die Ausschüttung für fünf richtige teilen mussten.
http://www.dielottozahlende.net/lotto/themen/ungeschickt.html
Zur Zeit geht ein Link durch die diversen Blogs und Internetseiten:
samy.pl/evercookie/.
Der Autor zeigt auf, wie Speicherfreudig sich moderne Browser geben, und wie man diverse neuen Techniken ausnutzen kann “permanente” Cookies zu erstellen.
Vorallem der Ansatz mit der Verlaufsspeicherung überrascht sicher einige.
Ähnlliches konnte ich schon bei Hobbyking.com sehen, die einfach die Farbe bereits besuchter Links überprüfen und ggf. den Besucher dann weiterleiten.
Das ganze ist kein Hack, keine Malware, sondern einfach nur die nutzung vorhandener (HTML5-)Technik in einer Art und Weise, in der sie sicher nicht gedacht war.
Mit ein paar Zeilen Javascript könnte man so bei einem Kontaktformular nebenher noch überprüfen ob der Besucher auf gängigen Pornoseiten surft. Ideal für Onlinebewerbungen, um das Surfverhalten des potentiellen Mitarbeiters zu studieren…
Zeit für Experimente:
In dieser ausführlichen, bebilderten Anleitung zeigt der Autor, wie man aus einem Teelicht, einem Kupferrohr und etwas Geschick einen kleinen Wasserdampfer konstruiert.
Die Röhre füllt sich mit Wasser und wird erhitzt. Da Wasser im gasförmigen Zustand ein vielfaches an Volumen einnimmt, drückt es das “Boot” schlagartig nach vorne. Der Dampf kühlt ab bzw. Wasser läuft erneut in die Röhre (jedoch vergleichsweise langsam), und der Vorgang wiederholt sich.
Anleitung und Erklärung lesen (englisch).
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