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Hardwareupdate Medion MD8080XL

3. Oktober 2010 Keine Kommentare

Der Medion MD 8080 war im November 2003 noch einer der PCs von Aldi, der die Leute morgens vor den Märkten Schlange stehen lies.

Das wohl nicht ganz ohne Grund, war doch im Jahre 2003 ein Pentium 4 mit Hyperthreading und satten 3Ghz sowie 512Mb DDR-400 Dual – Channel Arbeitsspeicher eine der schnellsten CPUs. Dazu gesellte sich eine Ati (MSI) Radeon 9800 XL mit 128 Mb DDR SD RAM, eine analoge Fernseh/Radiokarte mit integriertem Analogmodem, eine 160Gb Seagate ST3160021A  und ein Brenner von Pioneer mit der Bezeichnung DVR-106D. Zum schnellen CD oder DVD kopieren war noch ein Sony DDU1612 mit eingebaut. Das ganze fand zusammen auf einem MSI MS-7012, das damals seltene Anschlüsse wie SPDIF In/Out und Onboard- Wlan mitbrachte. Dazu kamen noch etliche Video und Audioanschlüsse unter der Frontblende, Firewire, USB 2.0 und Speicherkartenleser. Das ganze Paket gab es dann neben vorinstalliertem Windows XP Home Edition, Funkmaus/Tastatur und Fernbedienung für die Fernsehkarte für ca 1180€.

Leider lief der PC in den fast 7 Jahren Gebrauch alles andere als zuverlässig. So wurde die Grafikkarte 2x auf Garantie gestauscht, bis sie nach kurzer Zeit wieder den Geist aufgab und gegen eine Nvidia 7600GS getauscht wurde – die dann 5 Jahre ohne jegliche Probleme ihren Dienst verrichtete – auch wenn der Lüfter der Karte im fortgeschrittenen Alter beim Kaltstart ziemlich laut ratterte. Das Mainboard gab auch nach ca. einem Jahr den Geist auf, dicht gefolgt vom Arbeitsspeicher. Das Mainboard ging auf Garantie und wurde vor Ort getauscht, RAM wurde selbst angeschafft und gleich auf 1Gb aufgestockt. Auch die Festplatte ging nach 1,5 Jahren kaputt – Garantiefall. Die integrierte Mini – PCI Wlankarte hat nie richtig funktioniert und produzierte Bluescreens, deswegen flog sie raus. Sowieso musste das XP ständig neu installiert werden, da es sehr oft nicht nachvollziehbare und merkwürdige Systemfehler gab.

Nach fast 7 Jahren Benutzung lief der Rechner recht langsam. Möglicherweise sind Bauteile gealtert, zum anderen ist man aktuellere Rechner gewohnt, die einfach bedeutend schneller reagieren. Deswegen wurde eine fast komplette  Neuausrüstung im Rahmen bis 400€ geplant.

Verbaut wurde:

Enermax Eco 80+ 350W  ~58€

Asus m4A785D-M PRO ~ 70€

AMD Athlon II 250 2x 3 Ghz ~ 60€

Kingston DDR2 1066 Mhz 4GB ~75€

Samsung Spinpoint F3 HD103SJ 1TB ~ 56€

Ati Radeon 2400 passiv (Kein Lüfter) ~ 20 €

Die DVD- Laufwerke wurden als einziges mitsamt dem Gehäuse belassen. Das System läuft nun unter Windows 7 64Bit.  Und das ziemlich flott und stabil. Dazu ist es bis auf die Festplatte (die leider vibriert, ggf. wird sie noch entkoppelt) selbst unter voller CPU – Last kaum zu hören. Der AMD Boxed hat ein leichtes Spiel mit den 65W TDP des Athlon und muss nie in den hörbaren Bereich aufdrehen, das Enermax – Netzteil langweilt sich auch bei 50 Watt im Idle auf dem Desktop und 95 Watt unter Volllast, durch den hohen Wirkungsgrad ist es nur damit beschäftigt, die im Gehäuse entstehende Wärme abzuführen – welche sich aufgrund der niedrigen Verlustleitung des Systems auch in Grenzen hält und den Netzteillüfter nur unhörbar rotieren lässt. Zum Spielen taugt die passiv (also ohne Lüfter) gekühlte Radeon 2400 aber nicht, wohl aber die CPU, die sich übrigens aufgrund des Sockels problemlos gegen einen Quadcore austauschen lässt. Einzig DDR 3 Ram kann nicht benutzt werden. Dies spielt bei einem Surf /Unterhaltungsrechner wie hier aber keine Rolle.

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Nokia N900 – defekte USB/Ladebuchse

20. September 2010 5 Kommentare

Nach genau 9 Monaten täglicher Nutzung hat es das N900 erwischt: Die USB – Buchse, worüber das Smartphone auch aufgeladen wird, brach von der Platine und blieb am Stecker hängen.

Eine Reparatur ist nicht möglich, das Gerät muss komplett getauscht werden. Dies sollte im Regelfall über die Garantie funktionieren.

Ladebüchse am N900 - defekt


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Aupeo – Der Internetradiodienst – Gutscheine zum abgreifen!

Aupeo – Webradio 2.0

Aupeo ist eine Alternative zu last.fm und ähnlichen Diensten, auf denen man sich -mehr oder weniger- sein eigenes Radioprogramm zusammenstellen kann, mit Sitz in Berlin. Ans Netz ging das ganze im Januar 2009.

Doch was unterscheidet Aupeo von den anderen Diensten? Das sollten die folgenden Punkte etwas erläutern.

Grundsätzlich gibt es schonmal mehrere Möglichkeiten Musik zu hören.

- Man wählt eine Station, welche von Musikexperten gepflegt wird.

- Man gibt einen Künstler ein, dann werden Tracks vom gewählten Künstler, aber auch andere, ähnliche gespielt.

- Man nutzt eine Mood – Station. Hier wählt man seine aktuelle Stimmung aus, und Aupeo spielt alles was in diese Richtung geht und der Stimmung entspricht.

- Man probiert es mit seiner Personalstation. Das haut aber nur gut hin, wenn man schon Musik bewertet hat. Näheres weiter unten.

Dann gibt es eine kostenlose – und Bezahlversion.

- In der kostenlosen Version gibt es zwischen den Tracks immer mal wieder einen kurzen Werbespot, die Bezahlversion kommt ganz ohne Werbung aus.

- Die Bitrate, also die Klangqualität, beträgt in der kostenlosen Version dünne 128kbit, in der Bezahlversion 192kbit, klingt also vorallem auf hochwertigeren Anlagen besser.

- In der kostenfreien Variante gibts nur sehr wenige Stationen zur Auswahl. Die Stations werden von Musikexperten zusammengestellt und umfassen von den 50ern bis zu den aktuellen Charts alles, was es so an Musik gibt.

- In der unregistrierten Variante kann man keine Alben als Favorit markieren.

Kosten.

- Die Freevariante erfordert nichtmal eine Registrierung – allerdings werden dann Loves und Banns nicht gespeichert, allein deshalb sollte man sich schonmal registrieren. Das geht schnell und einfach und ist völlig kostenfrei.

- Die Bezahlversion “Aupeo Premium” kostet 4,95€ im Monat und ist monatlich kündbar – heisst wer es nicht mehr braucht, kündigt einfach. Daneben gibt es noch ein Jahresabo, man zahlt einmalig 49,95€ und kommt 12 Monate in den Genuss von Aupeo Premium.

Funktionen.

Hier wurde Aupeo ziemlich schlicht gehalten.

- Man kann Tracks lieben, bannen oder Alben als Favorite Station hinzufügen. Die geliebten und gebannten Tracks wirken sich auf die Personalstation aus, gebannte Tracks werden nirgends mehr gespielt.

- Musik kaufen. Durch klick auf Buy landet man bei Amazon, dort kann dann der Track/Album gekauft werden.

- Pause und Skip Button. Wiedergabe anhalten oder Track überspringen, ohne ihn zu Bannen.

Positives.

- Der Klang ist im Vergleich zu Last.fm schon in den 128kbit der Freevariante sehr gut und sauber. Musik wird nicht gestreamt, sondern der Track in den Cache geladen. Mit 192kbit hat man sehr gute Qualität, besser als Radio und DAB, vorallem da keine Soundprocessoren mit im Signalweg sind und die Alben bei Aupeo sauber direkt von den CDs eingepflegt werden. Man kann hier ohne Bedenken von CD Qualität sprechen, kein Knistern, Rauschen, übersteuerte Tracks und zu große Laustärkeunterschiede. Sehr gut!

- Nach kurzer Zeit trifft Aupeo schon ziemlich gut den Musikgeschmack

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Nokia N900 übertaktet!

Im Maemo.org – Forum wurden heute verschiedene Kernels für das N900 online gestellt. Damit ist es möglich, sein Nokia N900 mit dem Cortex A8 CPU Chipsatz zu übertakten.

In der Standardkonfiguration läuft das N900 mit einem maximalen Takt von 600 Mhz, im Idle mit 250Mhz. Die geänderten Kernel laufen mit 650 – 1200Mhz, die Idlefrequenz liegt bei 125Mhz – das bedeutet, man könnte so sogar Strom sparen, da die Cpu meist im Idle läuft und eine gesenkte Taktfrequenz zum Stromsparen beitrage könnte.

Das ganze  muss aber erst beobachtet werden. Übertreiben sollte man das Übertakten auch nicht – beim Handy ist eine Cpu nicht so leicht getauscht wie beim PC, sondern fest verbaut. Gibt sie durch Überhitzung den Geist auf, ist das Handy schrott. Wobei erste Erfahrungen keine besonders extrem gestiegene Wärmeentwicklung berichten. Wie weit man Übertakten kann, hängt wie immer individiuell von der Cpu ab.  Angeblich ist der Chip von 600-1000Mhz ausgelegt.

Ich habe rein aus Interesse mein N900 mit dem 800Mhz Patch geflasht. Dazu war aber ein PC mit Windows XP nötig, Windows7 64Bit wollte das Handy nicht erkennen im Flashmodus.

Man braucht dazu den Flasher für den PC von hier und die angepassten Kernels von hier

So hab ich es gemacht:

Den Flasher installieren. Pfad merken!

Anschließend kopiert man das Kernelfile in den Ordner, in welchem auch der Flasher installiert wurde.

Über das Startmenü nun aus dem Ordner Maemo den Maemo Flasher 3.5 starten. Dort gibt man dann folgendes ein:

flasher-3.5.exe -k zImage-800mhz -f -R  (Der Dateiname muss natürlich je nach Namen des zu flashenden Kernels geändert werden!)

Eingabetaste! Nun erscheint: Suitable USB device not found, waiting.

Das N900 ausschalten, Akku sollte natürlich gut geladen sein. USBKabel in den PC. Nun am N900 die Taste U drücken, während man das Kabel an das Handy anschließt.

Das N900 vibriert und am PC sollte nun die folgende Anzeige erscheinen wenn alles geklappt hat:

Fertig! Das N900 ist geflasht. Ich musste dann nochmal den Akku entfernen und es einschalten. Danach mit dem Programm Conky prüfen, ob die Übertaktung geklappt hat:

Das N900 läuft jetzt spürbar flotter! Animationen laufen viel flüssiger, Webseiten sind schneller gerendert und Programme starten schneller.

Hier sieht man dann noch, wenn das N900 sich in den Stromsparmodus versetzt und weiter heruntertaktet:

Das Untertakten finde ich übrigens noch interessanter: Wenn sich das N900 weit heruntertaktet, müsste es weniger Strom verbrauchen und den Akku schonen. Warten wir ab, was noch kommt!

Flashen auf eigene Gefahr! Ihr müsst wissen, was ihr tut! Gesund ist es für die Hardware auf Dauer sicher nicht, daher sollte man es auch nicht übertreiben!

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Sony Ericsson Xperia X1 Erfahrungsbericht

Das Xperia X1 besitze ich nun schon seit April 2009 als Nachfolger des SonyEricsson P1i. In Benutzung war es bis Januar 2010.

Zeit für einen Erfahrungsbericht! Auf installierte Software werde ich hier nicht genauer eingehen, das würde den Rahmen des Artikels sprengen. Darum gehe ich hauptsächlich auf die folgenden Punkte ein:

Technische Daten

3,0″ LCD mit 800×480 Pixel, 65536 Farben, Touchscreen

4 Wege Navkey an der Front mittig

Quad-Band 850, 900, 1800, 1900 MHz, GPRS, EDGE, HSDPA 7,2Mbit, HSUPA 2Mbit, WLAN 54Mbit, Bluetooth 2.0

Gewicht  145g

Größe 110 x 53 x 16,7 mm

Speicher intern 400Mb, erweiterbar mit Micro SD bis 32GB

Vollständige, ausziehbare QWERTZ – Tastatur

Kamera 3,2 MP, Auto/ Touchfokus, Frontcam

Verarbeitung

Anfangs schien es sehr hochwertig, wozu das viele Metall (Akkudeckel, Frontcover) einiges Beitrug.

Aber leider täuscht das ganze etwas:

-Gehäuse bekommt Risse im Rahmen

-Chromrand bricht aus

-Slider wackelt in alle Richtungen und schleift dabei auf der Tastatur

-Akkudeckel färbt an den Kanten ab (aktuell der 3. Deckel)

-Linse der Kamera bricht ein

-Tastatur wird schwammig und ungenau: Buchstaben werden garnicht oder gleich dreifach wiedergegeben.

-Silberne Front- Tasten: Farbe blättert ab

-Manchmal brennt sich der Kopfhörer ein. Das Gerät denkt es wäre noch ein Headset angeschlossen – und Telefonate werden scheitern, da man nichts mehr hört. Abhilfe: Headset paarmal ein und ausstecken oder mit dem Stylus in der Buchse “rumstochern”

Aus diesen Gründen wurde das Gerät bereits 2x eingeschickt. Fehler treten auch kurz nach der Reparatur wieder auf.

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SE P1i vs SE X1i vs Nokia N900 – Startzeit!

5. Februar 2010 Keine Kommentare

Habe mal rein aus Interesse die drei Geräte gleichzeitig hochfahren lassen – das will ich keinem Vorenthalten, deshalb gibts dazu ein Video.

Die technischen Daten der drei:

SE P1i: 200Mhz CPU, 128MB Ram, Symbian UIQ

SE X1: 528Mhz CPU, 200MB Ram, Windows Mobile 6.1

Nokia N900: 600Mhz CPU, 1GB Ram, Maemo 5

Das Video gibts hier als .wmv zum Download (28,2MB)

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