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USB-Lötkolben

Löten mit USB, geht das?

USB hat 5 Volt und maximal 500mA für angemeldete Geräte.
Sonst nur 100mA. A
llerdings gibt es Y-Kabel und die meisten Mainboards lassen mehr als 500mA zu.

Skeptisch aber neugierig hatte ich deshalb vor einer ganzen Weile einen USB-Lötkolben bestellt. Diesen gibt es bei Pearl (ab ca. 19,90+3,90 Versand).
Bei Ebay gibts das ganze ab ca. 19 Euro inklusive Versand aus Fernost…

Eine Woche später (plus die Zeit, die die Post verstreichen hat lassen, ohne eine Benachrichtigung einzuwerfen) lag das Gerät dann vor mir…
Es am PC anzuschliessen war mir nicht geheuer. An einem alten Rechner fiept das Mainboard sehr hochfrequent (aber leise), deshalb als Empfehlung an dieser Stelle: Nur an einem alten PC, einem aktiven USB Hub oder USB Steckernetzteil betreiben. Zur not kann man auch einen Adapter für bspw. eine 9V Batterie basteln- geht ganz gut. Im Gegensatz zum Bild in den eBay-Auktionen ist kein Adapter dabei.

Selbst mit dickerem Lötzinn funktioniert es einwandfrei. Für feinere Elektronik ist dieses Gerät sogar besser geeignet als meine billige regelbare Lötstation mit relativ groben Spitzen…

Mit 100mA geht es sicher nicht gut, aber mit meinem fiependem Alt-PC schätze ich mal, dass da ca. 1A anliegt und das löten geht flott von der Hand.



Für Unterwegs und/oder die Bastelkiste ein nettes Gadget. Mit Batterieadapter gut geeinget um es für Modellflug und Co. einfach in die Tasche zu packen…

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  1. Marcus
    23. Februar 2010, 10:42 | #1

    Mittlerweile habe ich den Lötkolben an meinem Netbook (EEE-PC) getestet: Nach spätestens einer Minute ist der Lötkolben heiss, und genau so schnell wieder abgekühlt. Da bereits beim Laden der Schlüsselanhängerkamera das Netbook leise fiept wenn das Netzteil angeschlossen ist, habe ich es ersteinmal im Akkubetrieb ausprobiert.

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