3MP Hama CM-3010 AF Webcam

23. Juni 2010 Marcus Keine Kommentare

Hier ein kleiner, vorläufiger Review zur Hama CM3010AF Webcam, da man online so gut wie garnichts findet. Mangels Zeit leider etwas unstrukturiert, ich bitte um Nachsicht.

Für einen “Trickfilmtisch” suche ich derzeit eine Webcam unter 60€ die halbwegs anständige Aufnahmen macht.

Zwar gibt es in diesem Preissegment auch schon einfache Digitalkameras, aber diese bieten zum einen kein hochauflösendes Livebild am PC, und zum anderen lassen sich (bei denen die ich kenne) Belichtung und Focus nicht fest einstellen, was bei Stopmotionaufnahmen zu Flackern führt.

In die engere Wahl vielen nach etwas Recherche nun die folgenden Modelle:

Hama CM-3010 AF
(bpsw. bei Amazon)
3 Megapixel (2048×1536), Autofocus
Ab ca. 47 Euro

Agent v5
LiquidDigital.com.au
http://liquiddigital.com.au/ bzw. €50 bei eBay (zzgl. €10 Steuer/Zoll) oder in England
2 Megapixel (lt. CowboyFrank 1600×1200, lt. Hersteller 1920×1080), manueller Focus

Zudem hat Hama auch noch für unter 30 Euro eine 2 Megapixelkamera.

Die Agent v5 hat wohl 1600×1200, und so müsste das 4:3 Bild für 16:9 Full-HD hochinterpoliert werden.
Die Hama-Webcam hat sogar etwas mehr als Full-HD, jedoch keinen manuell justierbaren Fokusring.

Hama CM-3010 AF
+ hohe Auflösung
+ günstiger Preis
+ Bestellbar in Deutschland

- Focus nur per Software einstellbar
- kein Stativgewinde
- kleine Optik (Plastik?)

Agent v5
+ Manueller Fokus
+ Stativgewinde
+ Glaslinse
+ Adapter für Objektive

- “Nur” 2 Megapixel, vermutlich Full-HD nur mit Interpolation
- Etwas teurer

Ich habe die Hama CM-3010 AF heute kurz getestet, und der erste Eindruck ist gemischt:
Die Kamera hat wirklich 3 Megapixel. Ohne gute Beleuchtung ist das Bild wie bei den meisten Mini-Chips aber sehr verrauscht.
Selbst bei gutem Licht gibt es die Webcam-üblichen Fransen an kontrastreichen Kanten, wohl bedingt durch die Kompression und die Bayermusterinterpolation.
Da die Kamera auch im 4:3 Format aufnimmt, kann man das Bild für Full-HD nur geringfügig herunterskalieren, und diese Effekte dadurch kaum ausgleichen.
Die Kamera unterstützt YUY2 (~3,5FPS@3MP) und MJPEG (~7FPS@3MP). Nach dem Firmwareupdate von der Hama-Website läuft MJPEG sogar.
Seltsamerweise haben die manuellen Focus- und Belichtungseinstellungen keine Auswirkung, wenn MJPEG gewählt ist.
Via AMCap wurde für die Standbildfunktion immer Autofocus und Belichtung gesetzt, morgen mal mit der Software der CD versuchen.
Sehr negativ viel auf:
Filmt man bspw. aus dem Fenster aufs Nachbargebäude mit Himmel, ist alles gnadenlos überbelichtet, egal welche Belichtung man via Schieberegler einstellt. Mit Auto ist es jedoch Okey.
Zwar ist das innen weniger das Thema, aber bei gut ausgeleuchteter Bühne/Tricktisch oder Ausseneinsatz ist die Kamera dann evtl. ungeeignet.
Der Autofokus ist für andere sicher ein Vorteil, in der Praxis aber vorallem bei schwierigen Lichtverhältnissen eher ein Ruckelfocus, der sich ständig umstellt…

Beispielbilder
(Je ca. 4MB, nur ein paar Aufnahmen vom Frühstückstisch und Co, mangels Zeit nur wenig)
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Zum Vergleich ein Bild der v5 auf Cowboy Frank’s Site:
1600×1200

Zwischenfazit:
Noch keins. Ob das bei der v5 besser ist, konnte ich online nicht herrausfinden. Wenn die v5 ohne Interpolation Full-HD 16:9 könnte, wie es auf der Website entgegen der Aussage von CowboyFrank heisst, wäre diese sicher die beste Webcam fürs Geld:
Allein Stativgewinde, Objektivaufsätze und manueller Focus wären mehr als ideal. Selbt mit 1600×1200 als Maximalauflösung wäre sie besser als viele der weitaus teuteren “HD Webcams”, die lediglich da 720p Format beherschen, nicht das 1080.
Einzig Samsung hat zumindest HD Webcamchips angekündigt;
(Siehe bspw. hier) Andere sind mir nicht bekannt.

Der nächste Schritt wäre eine DSLR oder Bridge mit Fernauslösung via USB, was aber auch nicht überall Standard ist… Zudem kosten diese Kameras wesentlich mehr.

Noch eine Anmerkung zu guter Letzt:
Leider fehlt mir im Moment die Zeit zum Bloggen, da ich nach erneuten gesundheitlichen Problemen nun viel nacharbeiten muss. Das ganze wird sich hoffentlich bald ändern, zumindest werde ich versuchen, wieder etwas regelmässiger Artikel einzustellen.

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Aupeo – Der Internetradiodienst – Gutscheine zum abgreifen!

Aupeo – Webradio 2.0

Aupeo ist eine Alternative zu last.fm und ähnlichen Diensten, auf denen man sich -mehr oder weniger- sein eigenes Radioprogramm zusammenstellen kann, mit Sitz in Berlin. Ans Netz ging das ganze im Januar 2009.

Doch was unterscheidet Aupeo von den anderen Diensten? Das sollten die folgenden Punkte etwas erläutern.

Grundsätzlich gibt es schonmal mehrere Möglichkeiten Musik zu hören.

- Man wählt eine Station, welche von Musikexperten gepflegt wird.

- Man gibt einen Künstler ein, dann werden Tracks vom gewählten Künstler, aber auch andere, ähnliche gespielt.

- Man nutzt eine Mood – Station. Hier wählt man seine aktuelle Stimmung aus, und Aupeo spielt alles was in diese Richtung geht und der Stimmung entspricht.

- Man probiert es mit seiner Personalstation. Das haut aber nur gut hin, wenn man schon Musik bewertet hat. Näheres weiter unten.

Dann gibt es eine kostenlose – und Bezahlversion.

- In der kostenlosen Version gibt es zwischen den Tracks immer mal wieder einen kurzen Werbespot, die Bezahlversion kommt ganz ohne Werbung aus.

- Die Bitrate, also die Klangqualität, beträgt in der kostenlosen Version dünne 128kbit, in der Bezahlversion 192kbit, klingt also vorallem auf hochwertigeren Anlagen besser.

- In der kostenfreien Variante gibts nur sehr wenige Stationen zur Auswahl. Die Stations werden von Musikexperten zusammengestellt und umfassen von den 50ern bis zu den aktuellen Charts alles, was es so an Musik gibt.

- In der unregistrierten Variante kann man keine Alben als Favorit markieren.

Kosten.

- Die Freevariante erfordert nichtmal eine Registrierung – allerdings werden dann Loves und Banns nicht gespeichert, allein deshalb sollte man sich schonmal registrieren. Das geht schnell und einfach und ist völlig kostenfrei.

- Die Bezahlversion “Aupeo Premium” kostet 4,95€ im Monat und ist monatlich kündbar – heisst wer es nicht mehr braucht, kündigt einfach. Daneben gibt es noch ein Jahresabo, man zahlt einmalig 49,95€ und kommt 12 Monate in den Genuss von Aupeo Premium.

Funktionen.

Hier wurde Aupeo ziemlich schlicht gehalten.

- Man kann Tracks lieben, bannen oder Alben als Favorite Station hinzufügen. Die geliebten und gebannten Tracks wirken sich auf die Personalstation aus, gebannte Tracks werden nirgends mehr gespielt.

- Musik kaufen. Durch klick auf Buy landet man bei Amazon, dort kann dann der Track/Album gekauft werden.

- Pause und Skip Button. Wiedergabe anhalten oder Track überspringen, ohne ihn zu Bannen.

Positives.

- Der Klang ist im Vergleich zu Last.fm schon in den 128kbit der Freevariante sehr gut und sauber. Musik wird nicht gestreamt, sondern der Track in den Cache geladen. Mit 192kbit hat man sehr gute Qualität, besser als Radio und DAB, vorallem da keine Soundprocessoren mit im Signalweg sind und die Alben bei Aupeo sauber direkt von den CDs eingepflegt werden. Man kann hier ohne Bedenken von CD Qualität sprechen, kein Knistern, Rauschen, übersteuerte Tracks und zu große Laustärkeunterschiede. Sehr gut!

- Nach kurzer Zeit trifft Aupeo schon ziemlich gut den Musikgeschmack

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Nokia N900 übertaktet!

Im Maemo.org – Forum wurden heute verschiedene Kernels für das N900 online gestellt. Damit ist es möglich, sein Nokia N900 mit dem Cortex A8 CPU Chipsatz zu übertakten.

In der Standardkonfiguration läuft das N900 mit einem maximalen Takt von 600 Mhz, im Idle mit 250Mhz. Die geänderten Kernel laufen mit 650 – 1200Mhz, die Idlefrequenz liegt bei 125Mhz – das bedeutet, man könnte so sogar Strom sparen, da die Cpu meist im Idle läuft und eine gesenkte Taktfrequenz zum Stromsparen beitrage könnte.

Das ganze  muss aber erst beobachtet werden. Übertreiben sollte man das Übertakten auch nicht – beim Handy ist eine Cpu nicht so leicht getauscht wie beim PC, sondern fest verbaut. Gibt sie durch Überhitzung den Geist auf, ist das Handy schrott. Wobei erste Erfahrungen keine besonders extrem gestiegene Wärmeentwicklung berichten. Wie weit man Übertakten kann, hängt wie immer individiuell von der Cpu ab.  Angeblich ist der Chip von 600-1000Mhz ausgelegt.

Ich habe rein aus Interesse mein N900 mit dem 800Mhz Patch geflasht. Dazu war aber ein PC mit Windows XP nötig, Windows7 64Bit wollte das Handy nicht erkennen im Flashmodus.

Man braucht dazu den Flasher für den PC von hier und die angepassten Kernels von hier

So hab ich es gemacht:

Den Flasher installieren. Pfad merken!

Anschließend kopiert man das Kernelfile in den Ordner, in welchem auch der Flasher installiert wurde.

Über das Startmenü nun aus dem Ordner Maemo den Maemo Flasher 3.5 starten. Dort gibt man dann folgendes ein:

flasher-3.5.exe -k zImage-800mhz -f -R  (Der Dateiname muss natürlich je nach Namen des zu flashenden Kernels geändert werden!)

Eingabetaste! Nun erscheint: Suitable USB device not found, waiting.

Das N900 ausschalten, Akku sollte natürlich gut geladen sein. USBKabel in den PC. Nun am N900 die Taste U drücken, während man das Kabel an das Handy anschließt.

Das N900 vibriert und am PC sollte nun die folgende Anzeige erscheinen wenn alles geklappt hat:

Fertig! Das N900 ist geflasht. Ich musste dann nochmal den Akku entfernen und es einschalten. Danach mit dem Programm Conky prüfen, ob die Übertaktung geklappt hat:

Das N900 läuft jetzt spürbar flotter! Animationen laufen viel flüssiger, Webseiten sind schneller gerendert und Programme starten schneller.

Hier sieht man dann noch, wenn das N900 sich in den Stromsparmodus versetzt und weiter heruntertaktet:

Das Untertakten finde ich übrigens noch interessanter: Wenn sich das N900 weit heruntertaktet, müsste es weniger Strom verbrauchen und den Akku schonen. Warten wir ab, was noch kommt!

Flashen auf eigene Gefahr! Ihr müsst wissen, was ihr tut! Gesund ist es für die Hardware auf Dauer sicher nicht, daher sollte man es auch nicht übertreiben!

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Sony Ericsson Xperia X1 Erfahrungsbericht

Das Xperia X1 besitze ich nun schon seit April 2009 als Nachfolger des SonyEricsson P1i. In Benutzung war es bis Januar 2010.

Zeit für einen Erfahrungsbericht! Auf installierte Software werde ich hier nicht genauer eingehen, das würde den Rahmen des Artikels sprengen. Darum gehe ich hauptsächlich auf die folgenden Punkte ein:

Technische Daten

3,0″ LCD mit 800×480 Pixel, 65536 Farben, Touchscreen

4 Wege Navkey an der Front mittig

Quad-Band 850, 900, 1800, 1900 MHz, GPRS, EDGE, HSDPA 7,2Mbit, HSUPA 2Mbit, WLAN 54Mbit, Bluetooth 2.0

Gewicht  145g

Größe 110 x 53 x 16,7 mm

Speicher intern 400Mb, erweiterbar mit Micro SD bis 32GB

Vollständige, ausziehbare QWERTZ – Tastatur

Kamera 3,2 MP, Auto/ Touchfokus, Frontcam

Verarbeitung

Anfangs schien es sehr hochwertig, wozu das viele Metall (Akkudeckel, Frontcover) einiges Beitrug.

Aber leider täuscht das ganze etwas:

-Gehäuse bekommt Risse im Rahmen

-Chromrand bricht aus

-Slider wackelt in alle Richtungen und schleift dabei auf der Tastatur

-Akkudeckel färbt an den Kanten ab (aktuell der 3. Deckel)

-Linse der Kamera bricht ein

-Tastatur wird schwammig und ungenau: Buchstaben werden garnicht oder gleich dreifach wiedergegeben.

-Silberne Front- Tasten: Farbe blättert ab

-Manchmal brennt sich der Kopfhörer ein. Das Gerät denkt es wäre noch ein Headset angeschlossen – und Telefonate werden scheitern, da man nichts mehr hört. Abhilfe: Headset paarmal ein und ausstecken oder mit dem Stylus in der Buchse “rumstochern”

Aus diesen Gründen wurde das Gerät bereits 2x eingeschickt. Fehler treten auch kurz nach der Reparatur wieder auf.

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3D Druck: Quadrokopter-Frame ist da!

26. März 2010 Marcus Keine Kommentare

Wie schon berichtet, habe ich im kostenlosen Sketchup einen Micro-Rahmen für eine TTCC v2 Quadrokopterplatine (ab €199) entworfen.

Etwas verspätet, aber hier mal ein paar Detailaufnahmen der gedruckten Teile!

So sah es in einem der finalen Entwürfe am PC aus: Mehr…

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Magnetische Cornflakes

24. März 2010 Marcus 3 Kommentare

Die Extra-Portion Eisen!
Mhjamjam.

Tatsächlich: Mit einem starken Neodymmagneten fahren die Flachmaisflocken auf dem Wasser herum:
Kein Wunder, denn mit 6-12mg pro 100g enthalten viele Sorten mit Vitamin- und Mineralzusatz immerhin um die 1% Eisen.

Bon Apetit!

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Techn1k Comic #3: Tod der Radiobausatzbastler

21. März 2010 Marcus Keine Kommentare

Tja, so ist das. Die analoge Technik war wenigstens noch mit einem kleinen Elektronikhandbuch verständlich, die Geräte und Techniken sind jedoch mittlerweile so komplex, dass Papi nicht mal mehr mit dem Sohn einfach einen AM-Empfänger in der Garage zusammenschrauben kann.

Klar, es wird immer Bausätze geben, doch den Microchip als Kind zu verstehen ist nicht so einfach wie die Funktionsweise von Dioden, Widerständen und Co zu begreifen…

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Techn1k-Comic #2: 5€ Grafiktablett

20. März 2010 Marcus Keine Kommentare

Hier noch ein Test. Es ist schwierig ein Comic ohne fiktive oder autobiografische Inhalte zu erstellen.

Vielleicht werde ich in der Zukunft mal endlich in die Microcontrollerprogrammierung einsteigen, und mit Hilfe dieses Touchpanels, einem eigenen Gehäuse (ggf. bei Shapeways gedruckt) und einem Attiny ein paar davon basteln.

Nützliche links zum Comic:

Touchscreen für 1,60 bei Ebay (unwesentlich teurer bei DX und Co)
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Tutorial und Info mit anderem Microcontroller und NDS Touchscreen

Video:
Nintendo DS Touch Screen + Arduino pretending to be a keyboard Sparkfun Forum NDS Touchscreen

Thread im Sparkfun Forum und ein Sparkfun Touchscreen breakoutboard Board

Ein USB Grafiktablett-Interface Projekt das in eine ähnliche Richtung geht, und dass V-USB nutzt um mit dem PC als USB HID zu kommunizieren.

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